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	<title>Andreas Venzke</title>
	<link>https://andreas-venzke.de/</link>
	<description>Willkommen auf meiner Website!
Hier bitte nichts Spektakul&#228;res erwarten! Ich bin Schriftsteller ...
Aber ich kann hier ein bisschen mehr bieten als nur die Buchstaben auf dem Papier. Gem&#228;lde von J&#246;rg Herz Um mich geht es, um
ANDREAS VENZKE.
Entsprechend der Wikipedia sind die wichtigsten Daten zu mir:
Andreas Venzke, geboren 1961 in Berlin, legte 1979 sein Abitur ab und schrieb sich anschlie&#223;end an der FU Berlin ein. Er studierte Germanistik, Publizistik und Kunstgeschichte. Nach dem Studium arbeitete er zun&#228;chst f&#252;r das Geschichtsmagazin Damals, f&#252;r dpa und f&#252;r die Spielzeit des SDR, au&#223;erdem f&#252;r verschiedene Tageszeitungen. Nebenher &#252;bersetzte er B&#252;cher wie das Bordbuch des Kolumbus. Seit 1988 lebt Andreas Venzke, der inzwischen verheiratet und Vater von drei Kindern ist, als Schriftsteller in Freiburg im Breisgau.
Und was den Schriftsteller angeht: Es liegt etwas Neues vor, seltsam passend zur Zeit, wie jemand Bestimmter sagen w&#252;rde: Etwas ganz Gro&#223;es!</description>
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		<title>Andreas Venzke</title>
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		<title>Buch zum Schniederlihof</title>
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		<dc:date>2024-10-19T18:57:33Z</dc:date>
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		<dc:creator>Andreas Venzke</dc:creator>



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&lt;p&gt;Eigentlich sollte es nur eine Brosch&#252;re werden, aber dann hatte ich einfach zu viele Informationen zur Verf&#252;gung, und zu viele Geschichten ...
&lt;br class='autobr' /&gt;
So ist nun ein ganzes Buch zum Schniederlihof entstanden &#8211; und dar&#252;ber hinaus: Zum Bergbau am Schauinsland, zur Herstellung vom Hofsgrunder K&#228;sle, zur r&#252;hrenden Geschichte von Maria und Hans, zum Lied &#034;In Mueders St&#252;bele&#034; und Dergleichen.
&lt;br class='autobr' /&gt;
Und daf&#252;r einen Verlag zu suchen? Wer w&#252;rde ein solch spezielles Buch verlegen, und wer w&#252;rde das etwa in Berlin (&#8230;)&lt;/p&gt;


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&lt;a href="https://andreas-venzke.de/schniederlihof-46/" rel="directory"&gt;Schniederlihof&lt;/a&gt;


		</description>


 <content:encoded>&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;div class='spip_document_250 spip_document spip_documents spip_document_image spip_documents_center spip_document_center'&gt;
&lt;figure class=&#034;spip_doc_inner&#034;&gt; &lt;a href='https://andreas-venzke.de/sites/venzke/IMG/jpg/cover-scan.jpg' class=&#034;spip_doc_lien mediabox&#034; type=&#034;image/jpeg&#034;&gt; &lt;img src='https://andreas-venzke.de/sites/venzke/local/cache-vignettes/L500xH686/cover-scan-27063.jpg?1739165200' width='500' height='686' alt='' /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Eigentlich sollte es nur eine Brosch&#252;re werden, aber dann hatte ich einfach zu viele Informationen zur Verf&#252;gung, und zu viele Geschichten ...&lt;br class='autobr' /&gt;
So ist nun ein ganzes Buch zum Schniederlihof entstanden &#8211; und dar&#252;ber hinaus: Zum Bergbau am Schauinsland, zur Herstellung vom Hofsgrunder K&#228;sle, zur r&#252;hrenden Geschichte von Maria und Hans, zum Lied &#034;In Mueders St&#252;bele&#034; und Dergleichen.&lt;br class='autobr' /&gt;
Und daf&#252;r einen Verlag zu suchen? Wer w&#252;rde ein solch spezielles Buch verlegen, und wer w&#252;rde das etwa in Berlin kaufen? Also habe ich es selbst drucken lassen und dabei festgestellt: Die Leute lesen das, und sie lesen es sogar gern.&lt;br class='autobr' /&gt;
So folgt hier der n&#228;chste Schritt: Wer will, kann das Buch nun also auch in Berlin kaufen, in jedem Buchladen oder hier:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&#034;https://www.amazon.de/Schniederlihof-Andreas-Venzke/dp/3759760716/ref=sr_1_1?&#034; class=&#034;spip_out&#034; rel=&#034;external&#034;&gt;Der Schniederlihof &#8211; Geschichte und Geschichten&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>
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		<title>&#8222;Meine Reise und ich&#8220;</title>
		<link>https://andreas-venzke.de/schniederlihof-46/article/kritik-von-meine-reise-und-ich-bei-google</link>
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		<dc:date>2024-10-10T20:48:07Z</dc:date>
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		<dc:creator>Andreas Venzke</dc:creator>



		<description>
&lt;p&gt;&#8222;Der Schniederlihof machte uns die Planung vorab etwas schwierig. Wir waren mit 14 Personen eine gr&#246;&#223;ere Gruppen und wollten diese zu einer F&#252;hrung anmelden. Per Email erfuhren wir, dass keine Reservierungen m&#246;glich sei. Vor Ort dann begr&#252;&#223;te uns ein gestresster Herr mit kaum mehr Stimme, weil er heute bereits zwei oder drei F&#252;hrungen hatte. Noch dazu erw&#228;hnt er mehrmals, dass ich Gruppe eigentlich viel zu gro&#223; sei und !!! Ja ein Teil der Gruppe vorreserviert habe aber er nun trotzdem gerne (&#8230;)&lt;/p&gt;


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&lt;a href="https://andreas-venzke.de/schniederlihof-46/" rel="directory"&gt;Schniederlihof&lt;/a&gt;


		</description>


 <content:encoded>&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;&#8222;Der Schniederlihof machte uns die Planung vorab etwas schwierig. Wir waren mit 14 Personen eine gr&#246;&#223;ere Gruppen und wollten diese zu einer F&#252;hrung anmelden. Per Email erfuhren wir, dass keine Reservierungen m&#246;glich sei. Vor Ort dann begr&#252;&#223;te uns ein gestresster Herr mit kaum mehr Stimme, weil er heute bereits zwei oder drei F&#252;hrungen hatte. Noch dazu erw&#228;hnt er mehrmals, dass ich Gruppe eigentlich viel zu gro&#223; sei und !!! Ja ein Teil der Gruppe vorreserviert habe aber er nun trotzdem gerne alle mitnehmen wollen w&#252;rde. Er erw&#228;hnte w&#228;hrend seiner F&#252;hrung immer wieder, dass die Gruppe eigentlich zu gro&#223; sei und er so viele F&#252;hrungen machen w&#252;rde, dass er ja schon gar nicht mehr wissen was er bereits gesagt habe usw. Willkommen f&#252;hlt man sich dabei nicht wirklich. V&#246;llig umstrukturiert springt er vom Punkt zu Punkt. Erw&#228;hnt immer wieder dass diese Info zwar jetzt zu weit f&#252;hren w&#252;rde, erz&#228;hlt sie dann aber trotzdem. 15:15 sollte die F&#252;hrung starten. Aufgrund seiner Stimme starteten wir erst 15:30 und 16:45 musste ein Gro&#223;teil der Gruppe leider gehen (wir waren erst beim Kuhstall also Raum Nr3) angelangt weil wir sonst die letzte Bahn verpassen h&#228;tten. Der unstrukturierte Herr hat aus einer 45min F&#252;hrung eine vermutlich 90min F&#252;hrung gemacht, weshalb wir leider nicht alle R&#228;ume sehen konnten. Fazit: Das Haus ist beeindruckend aber die Leitung des Museums ein Desaster.&#8220;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So sind sie, die &#8222;sozialen&#8220; Medien! &#8211; k&#246;nnte ich hier schreiben, obwohl es so in die falsche Richtung ginge, denn es muss hei&#223;en: So sind sie, die Menschen! Manche haben keine Skrupel, aus dem Geb&#252;sch heraus zu schie&#223;en &#8211; und haben gedanklich wohl noch ihre Freude daran, sich vorzustellen, dass sie getroffen haben. Denn keiner kann ihnen auf die Schliche kommen. Sie sind wie die Katzen in der Nacht. Sie sind falsch. Sie sind Denunzianten, nicht wahr, oder eigentlich noch mehr: Auch ein Denunziant muss sich ja bestimmten Leuten bekannt machen. In den Sozialen Medien entf&#228;llt selbst das. Hier, in diesem Fall bei Google, wo sonst, hei&#223;t eine solche Person, die das oben schreibt: &#8222;Meine Reise und ich&#8220; &#8211; und eigentlich bin ich froh, dass ich diese Person nicht beim Namen nennen muss, den ich auch gar nicht herausfinden k&#246;nnte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun, ich k&#246;nnte auf alle ihre Kritikpunkte eingehen: Ich hatte am Ende des Tages noch eine bestellte F&#252;hrung, und habe der betreffenden Person erlaubt, diese mitzumachen. Ich wollte so gut und nett sein und habe mich f&#252;r diese Gruppe extra noch auf eine umfangreiche F&#252;hrung eingelassen &#8211; die nun mal eine Stunde dauert. Um nicht wie ein Automat zu reden, springe ich bei den Erl&#228;uterungen manchmal hin und her, assoziativ, w&#252;rde das wohl hei&#223;en. Das macht auch den Leuten Spa&#223;, den meisten, die dann oft nachfragen und eigene Gedanken einbringen. Ich bin auch immer mal wieder so offen und deute kurz eine Schwierigkeit von mir an, wenn ich etwa kaum noch Stimme habe oder ich mich vielleicht nicht mehr daran erinnern kann, ob ich zur Einf&#252;hrung schon gesagt hatte, dass hier oben in der H&#246;he kein Getreide w&#228;chst, weil die Vegetationszeit zu kurz ist &#8211; oder derartige Informationen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was aber als Gedanke angesichts dieser Art Heckensch&#252;tzen doch bleibt, und zwar als mulmiges Gef&#252;hl: Man gibt sich M&#252;he, die G&#228;ste zu erfreuen und eine gute F&#252;hrung zu machen, man nimmt am Ende eines langen Tages noch zus&#228;tzlich Personen mit, und unter den vielen, die man anschaut, gibt es welche mit Hintergedanken, in dieser Art: Das nervt mich alles, was der hier sagt und tut. Dem w&#252;rge ich sp&#228;ter eins rein &#8211; ohne dass der sich wehren kann. Da muss ich nur mein Handy nehmen!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber wie gesagt: So sind nun mal die Menschen, leider auch, durchaus wenige! Und vielleicht kann man sich gegen solche doch wehren, n&#228;mlich mit ihren Mitteln &#8230;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>
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		<title>Maria tanzt</title>
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		<dc:date>2024-02-02T18:05:53Z</dc:date>
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		<dc:creator>Andreas Venzke</dc:creator>



		<description>
&lt;p&gt;Wer kennt noch die alten Geschichten aus Hofsgrund? Sie sind versch&#252;ttet und verschlossen, wie es bis vor kurzem der ganze Bergbau war, der hier oben einst die H&#246;fe und unten im Tal die gro&#223;e Stadt Freiburg reich gemacht hatte. Aber manche Geschichten sind so stark und gehen so tief, noch tiefer als die Stollen im Schauinsland, dass man sie manchmal noch immer h&#246;rt, auch wenn sie niemand aufgeschrieben hat. &lt;br class='autobr' /&gt;
Doch sind nicht heute, in den Zeiten der &#8222;Sozialen&#8220; Medien, diese Ge&#173;schichten in (&#8230;)&lt;/p&gt;


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&lt;a href="https://andreas-venzke.de/schniederlihof-46/" rel="directory"&gt;Schniederlihof&lt;/a&gt;


		</description>


 <content:encoded>&lt;img src='https://andreas-venzke.de/sites/venzke/local/cache-vignettes/L130xH150/hans-und-maria-stollen-1376e.jpg?1707411960' class='spip_logo spip_logo_right' width='130' height='150' alt=&#034;&#034; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer kennt noch die alten Geschichten aus Hofsgrund? Sie sind versch&#252;ttet und verschlossen, wie es bis vor kurzem der ganze Bergbau war, der hier oben einst die H&#246;fe und unten im Tal die gro&#223;e Stadt Freiburg reich gemacht hatte. Aber manche Geschichten sind so stark und gehen so tief, noch tiefer als die Stollen im Schauinsland, dass man sie manchmal noch immer h&#246;rt, auch wenn sie niemand aufgeschrieben hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch sind nicht heute, in den Zeiten der &#8222;Sozialen&#8220; Medien, diese Ge&#173;schichten in ihrer Existenz gef&#228;hrdet, weil sie nun wirklich keiner mehr h&#246;ren will &#8211; oder weil sie keiner mehr erz&#228;hlt?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun, ich m&#246;chte eine gern erz&#228;hlen. Denn sie geh&#246;rt zum Schniederlihof, dessen Leiter ich bin.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier lebte einst Maria, Tochter des Wolf Schneller, der 1593 den Schniederlihof gebaut hatte. Sie war verheiratet mit Benedikt Gei&#223;er, einem Wichtigtuer, wie sie fand, der sie nicht besser behandelte als ein St&#252;ck Vieh im Stall.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zugleich lebte auf dem Nachbarhof ein junger Knecht mit Namen Hans, Hans Baumgartner. Sein Leben war von An&#173;fang bis Ende bestimmt. Von acht Geschwistern, die bis dahin schon geboren waren und alle &#252;berlebt hatten, war er das vierte. Er w&#252;rde nie den elterlichen Hof erben und sich immer als Knecht verdingen m&#252;ssen. Zu dieser sch&#246;nen Sommerszeit trieb er des Morgens die K&#252;he des benachbar&#173;ten Hofs auf die Matten an der Rotlache. Maria sammelte dort eines Tages Kr&#228;uter, um den kleinen K&#228;sle, die sie mit ihrer Mutter machte, ein wenig mehr als s&#228;uerlichen Ge&#173;schmack zu geben. Da kamen sie ins Gespr&#228;ch. Sie waren unter dem weiten Himmel ganz f&#252;r sich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hans gefiel ihr. Sie konnte sich seinem Anblick gar nicht entziehen. Er schien nicht von hier zu stammen. Er hatte keine schwarzen oder dunklen Haare, war nicht gedrungen und breit und auch nicht verschlossen und misstrauisch wie fast alle Leute auf dem Berg. Er war gro&#223; mit langen Bei&#173;nen, hatte leuchtend blaue Augen und feuerrote Haare. Ob er wohl mit dem Teufel zu tun hatte, dachte Maria zun&#228;chst. Aber dann h&#228;tte der Teufel sehr lieb sein m&#252;ssen oder wirk&#173;lich sehr geschickt darin zu t&#228;uschen. Hans machte Sp&#228;&#223;e, zog Grimassen und blieb doch ernst, wenn er erkl&#228;rte, dass er sich nie zum Schniedesel machen lie&#223;e, der noch mit dem Kopf nickt, wenn man ihn tritt. Er hatte so viel Witz, fand Maria, und war genau das Gegenst&#252;ck zu ihrem Benedikt, der ihr versprochen worden war. Sie lachte in einem fort.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Von nun an h&#246;rte sie morgens immer nach den K&#252;hen von Hans, die in diesen herrlichen Sommertagen vor Gl&#252;ck zu br&#252;llen schienen. Maria sammelte nun viel zu oft Kr&#228;uter, und doch musste sie manchmal der Mutter erkl&#228;ren, warum ihr Korb nur halbvoll war, obwohl sie den ganzen Vormittag drau&#223;en verbracht hatte. Je wohler sie sich mit Hans f&#252;hlte, desto herzloser empfand sie ihr Zuhause. Sie sp&#252;rte, da zog etwas auf wie ein Sturm.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;An einem Tag wollte Benedikt von ihr Besitz ergreifen wie von einem Tier, so kam es ihr vor. Sie presste die Beine zusammen, und er h&#228;tte sie k&#246;rperlich brechen m&#252;ssen, um zu bekommen, was er wollte. Aber er war doch nur ein Maulheld und wich wie ein Hund zur&#252;ck, als Maria das Beil, mit dem sie gerade Holz hackte, fest packte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;An einem anderen Tag hatte Hans endlich ihre Hand genommen, und zu ihrem Gl&#252;ck brauchten sie nicht mehr. Sie lagen im Gras mit nichts als dem Himmel &#252;ber sich und sp&#252;rten, wie sie ein Blut waren, das durch beide ihrer K&#246;r&#173;per floss. An dem Tag verpr&#252;gelte sie ihr Vater. Er hatte von anderen Bauern geh&#246;rt, dass sie sich mit dem Hans Baum&#173;gartner traf, einem Knecht auf unterster Stufe. Maria durfte ihn nicht mehr treffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber was sollte sie machen? Es zog sie zu ihm hin wie ein Magnet. Hans schien an allen Ecken auf sie zu warten, wenn sie auf dem Weg ein paar &#196;pfel vom Baum sch&#252;ttelte, Bee&#173;ren sammelte oder Pilze suchte, dann besonders. Dann war er da, hatte seine K&#252;he an zwei Tannen festgebunden, und suchte mit, um mit Steinpilzen den Korb schnell &#252;bervoll zu machen, damit sie sich um so l&#228;nger k&#252;ssen konnten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;An einem Tag gab es zuhause wieder Pr&#252;gel, wobei ihr Vater, der nur mit M&#252;he lesen konnte, ihr stockend und zornesrot aus einem Schreiben vortrug, das der Vogt im Auftrag des Klosters verfasst hatte. Die wichtigste Stelle wiederholte er dreimal: Ihr wurde geboten, dass sie des Baumgartners mit Worten und Werken solle m&#252;&#223;ig gehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Maria schwieg. Sie wusste, Hans w&#252;rde auf sie warten, und sie wusste, dass er wusste: Sie w&#252;rde auf ihn warten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ihre Liebe war zu fest, als dass Gesetze sie brechen konnte. Und diese Liebe w&#252;rde f&#252;r sie beide immer neue Wege finden sich zu treffen. Passend zu den hei&#223;esten Tagen im Herbst hatten sie bald ihr ganz eigenes, gesch&#252;tztes Versteck gefunden: Einen alten Stollen im Gegendrum. Der ging fast f&#252;nfzig Fu&#223; in den Berg, und keiner wusste mehr davon oder beachtete ihn mehr. Hans hatte ihn entdeckt und ihr erkl&#228;rt, was es damit auf sich hatte. Da hatten die Bergleute vor zweihundert oder drei&#173;hundert Jahren versucht, einen Zugang zu einer Erz&#173;ader zu finden. Aber sie hat&#173;ten keinen Erfolg gehabt und es an der Stelle aufgegeben.&lt;/p&gt;
&lt;div class='spip_document_249 spip_document spip_documents spip_document_image spip_documents_center spip_document_center spip_document_avec_legende' data-legende-len=&#034;45&#034; data-legende-lenx=&#034;x&#034;
&gt;
&lt;figure class=&#034;spip_doc_inner&#034;&gt; &lt;a href='https://andreas-venzke.de/sites/venzke/IMG/jpg/h_m-stollen_von_oben.jpg' class=&#034;spip_doc_lien mediabox&#034; type=&#034;image/jpeg&#034;&gt; &lt;img src='https://andreas-venzke.de/sites/venzke/local/cache-vignettes/L500xH375/h_m-stollen_von_oben-21cf5.jpg?1730846935' width='500' height='375' alt='' /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption class='spip_doc_legende'&gt; &lt;div class='spip_doc_descriptif crayon document-descriptif-249 '&gt;Zugang zum Hans-und-Maria-Stollen: Luftbild
&lt;/div&gt; &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Maria hatte ihre Angst bald &#252;berwunden. Im Sonnenschein stieg sie in den Berg, tapste geb&#252;ckt immer weiter, bis in die schw&#228;rzeste Dunkelheit. Zwischen den kalten W&#228;nden fiel sie dann in die warme Umarmung von Hans. Beim Licht einer Kerze liebten sie sich in der Tiefe der Erde, auf einem Bett aus Zweigen, Laub und Heu. Und manchmal sa&#223; Maria allein im Gang zwischen Licht und Finsternis und f&#252;hlte sich doch sicher wie in Mutters Scho&#223;. Wenn sie dann ein Ger&#228;usch h&#246;rte, wusste sie, wer in ihre Arme kam. Sie hatten den Himmel nun in sich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch wieder verr&#252;ckte ein Tag die Welt. Als Hans sie wieder einmal aus dem Stollen entlie&#223;, sah sie weit entfernt, dass sich hinter einer der m&#228;chtigen Weidbuchen jemand schnell versteckte. Als sie nach Hause kam, war ihr Mann nicht anwesend. Da wusste sie, nun w&#252;rde es kein Erbarmen geben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In ihrem Stollen konnten sie und Hans gar nicht mehr voneinander lassen. Es dauerte nur eine Woche, als ein Bote wieder ein Schreiben &#252;berbrachte, diesmal vom Abt des Klosters h&#246;chstselbst gezeichnet, das diesmal nicht einmal Schl&#228;ge bedeutete, sondern Schlimmeres. Darin stand: Sie habe die Ehe gebrochen mit dem Baumgartner und werde deswegen aus der Kirche ausgeschlossen. Das nahm sie ohne R&#252;hrung auf. Nur als ihr Vater erkl&#228;rte, er habe daf&#252;r gesorgt, den Baumgartner an einen Hof dr&#252;ben an der Holz&#173;schl&#228;ger Matte zu versetzen, schluchzte sie h&#246;rbar auf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den n&#228;chsten Tagen wartete sie noch in ihrem Stollen, manchmal stunden&#173;lang, und wollte ihn gar nicht mehr ver&#173;lassen. Manchmal trat sie erst mit der unter&#173;gehenden Sonne wieder ans Tageslicht. Sie rechnete sich aus, wie lange Hans bis zu ihr brauchen w&#252;rde, zwei oder drei Stunden, und dann wieder zur&#252;ck. Hans kam nicht mehr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Hof nahm sie alle Gespr&#228;che schweigend auf, immer nur darauf bedacht, dass vielleicht ein Wort zu Hans fiele. An einem Tag geschah dies endlich, und ihr Schweigen wurde endlos. Da sagte Benedikt laut am Mittagstisch, satt und voller Genugtuung, dass dieser Gimpel von Baumgart&#173;ner nun ein Knappe geworden sei. Er gehe von der Seite des Sonnenniedergangs jeden Tag in den Berg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Maria blieb auf dem Hof und ging nicht mehr aus und schwieg. Sie wusch und putzte und molk und machte den Stall und das Essen. Aber sie selbst a&#223; kaum noch. Und sie, die immer fr&#246;hlich gewesen war, mit allen scherzte, l&#228;ster&#173;lich so oft, sie lachte nicht mehr. Ihr Mann Benedikt tadelte sie manchmal, dass sie nun also w&#252;ssten, wie Gottes Strafe sei. Aber dann sah sie durch ihn hindurch, als st&#252;nde er nicht h&#228;misch grinsend vor ihr. Blo&#223; wenn er sie aus seinem ehe&#173;lichen Recht heraus noch greifen wollte, drohte sie ihm auch ohne Beil in der Hand, nur mit einem Blick, der t&#246;dlich war. Dann verging ihm doch das Grinsen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als aber der Winter kalt ins Land zog, a&#223; sie wieder, und sogar reichlich, und sie wurde rund, nahm aber nur am Bauch zu. Auch Benedikt verstand bald, was das bedeutete, und nun hasste er Maria. Denn was in ihr wuchs, konnte nicht von ihm sein. Das, was es ausl&#246;ste, hatte seine Frau schon lange nicht mehr zu&#173;gelassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fortan ging er Maria aus dem Weg, als h&#228;tte sie die Seu&#173;che. W&#228;hrend sie aber trauerte, kochte in ihm die Wut. Eini&#173;ge Male nahm er sich heimlich das lange K&#252;chenmesser und traute sich doch nicht zuzustechen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch eines Tages klarte sich seine Laune wie nach einem Gewitter auf. Von Hof zu Hof ging die Meldung, der Baumgartner sei verschollen. Er sei nach der Schicht nicht aus dem Bergwerk gekommen, auch Stunden sp&#228;ter noch nicht, und noch immer nicht aufgetaucht. An seinem Arbeitsplatz im Berg habe man ihn nicht gefunden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Recht schnell kam im Schneefall ein Bergmann nach hin&#173;ten zu Schnellers Hof und berichtete, w&#228;hrend Maria ihm atemlos zuh&#246;rte und sich hinsetzte, um nicht ohnm&#228;chtig umzufallen: Vielleicht sei der verr&#252;ckte Baumgartner auf eigene Faust in alten G&#228;ngen weiter in den Berg gegangen. Vielleicht wollte er auf eigene Faust Silber finden und damit seine Geliebte erl&#246;sen. Auf jeden Fall k&#246;nnten sie nichts machen als zu warten, dass er wieder aus dem Berg komme. Sie selbst w&#252;rden sich in den Tiefen nicht auskennen. Viel&#173;leicht sei der Baumgartner ja auch in einen Schacht gest&#252;rzt. Das Leben eines Froners liege nun mal in der Hand Gottes.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In seiner Freude brachte ihm Benedikt Brot und sogar gu&#173;ten Wein von unten aus dem Tal. Er wollte alles von dieser Geschichte erfahren. Maria verkroch sich in den Stall und hatte keine Tr&#228;nen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als h&#228;tte sie sich danach den tiefsten Schmerz sogar her&#173;beigew&#252;nscht, brachte sie am n&#228;chsten Tag ihr Kind zur Welt, im Stall, fast lautlos, so wie die K&#252;he, die das selbst so gut kannten und ihr W&#228;rme gaben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es war ein M&#228;dchen mit vollem roten Haar, und sie liebte und liebkoste es und zeigte es keinem, der es sehen wollte, auch nicht der Mutter, von der sie keine Unterst&#252;tzung be&#173;kam. Benedikt wollte es nicht sehen. Und sie wiegte und streichelte es und legte es sich immer wieder an die Brust. Aber die Kleine wollte nicht trinken und schrie nicht und war ganz still. Maria schlief tagelang nicht, so kam es ihr vor, w&#228;hrend ihr T&#246;chterlein aber immer m&#252;der und ruhiger wurde und nie trank und schlie&#223;lich nicht mehr atmen wollte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als sie ihr totes Kind im Arm hielt und es in die gute Stu&#173;be trug, und als Benedikt kam und auflachte, spuckte sie vor ihm aus. Ihr Vater war es dann, der ihr eine Ohrfeige gab, dass ihr die Wange anschwoll. Und er schrie sie an: Der Ban&#173;kert war nicht vom Herrn gewollt. Der Herr hat gerichtet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nachdem sie traumlos eine ganze lange Nacht neben ih&#173;rem Kind auf dem Boden geschlafen hatte, das immer k&#228;lter wurde und nicht den Segen der Kirche bekommen w&#252;rde, schlich sie am fr&#252;hen Morgen, noch ehe die Tiere im Haus erwachten, hinaus in die K&#228;lte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div class='spip_document_235 spip_document spip_documents spip_document_image spip_documents_center spip_document_center spip_document_avec_legende' data-legende-len=&#034;86&#034; data-legende-lenx=&#034;xx&#034;
&gt;
&lt;figure class=&#034;spip_doc_inner&#034;&gt; &lt;a href='https://andreas-venzke.de/sites/venzke/IMG/jpg/hans-und-maria-stollen-2.jpg' class=&#034;spip_doc_lien mediabox&#034; type=&#034;image/jpeg&#034;&gt; &lt;img src='https://andreas-venzke.de/sites/venzke/local/cache-vignettes/L500xH572/hans-und-maria-stollen-2-2fec9.jpg?1707241768' width='500' height='572' alt='' /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption class='spip_doc_legende'&gt; &lt;div class='spip_doc_descriptif crayon document-descriptif-235 '&gt;Eingang zum Hans-und-Maria-Stollen am Gegendrum &lt;br&gt; auf der S&#252;dseite des Schauinslands
&lt;/div&gt; &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Leute verstanden nicht, was mit Maria geschehen war. Sie wollten es nicht verstehen. Aber sie wussten Bescheid. Ihre Spuren im Schnee konnte man leicht verfolgen, auch wenn sie sich auf dem weiten weiten Weg zum Bergwerk schlie&#223;lich mit anderen Spuren mischten. Die Leute nicht, auch nicht ihr Mann Benedikt, auch nicht ihr Vater Wolf, suchten genau nach ihr, einer Befleckten, die sie war. Maria war verschwunden, wie eine Maus im Boden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Benedikt lebte in den Jahren danach auf. Als seine Frau Maria endlich f&#252;r tot erkl&#228;rt worden war, nahm er sich eine neue Frau und hatte viele Kinder mit ihr, vor allem auch drei S&#246;hne. Es schien ihn nicht einmal so sehr zu treffen, dass der Krieg, der Drei&#223;igj&#228;hrige, doch nicht vor den eigenen Toren Halt machte. Bis dahin war man in Hofsgrund ver&#173;schont geblieben und hatte von all den Gr&#228;ueln auf deut&#173;schem Boden nur geh&#246;rt. Schlie&#223;lich hauste man unsichtbar vom Tal weit oben am Berg, wo im Sommer nur Gras wuchs und im Winter nur Schnee lag. 1632 fielen die schwedischen Soldaten in Hofsgrund ein und zerst&#246;rten den Bergwerksbe&#173;trieb und alle H&#246;fe. Danach ging das Leben kl&#228;glich weiter. Aber es ging auch wieder aufw&#228;rts, je nachdem, wie man auf die Welt sah. Es gab neue Entwicklungen wie endlich das Ende des Krieges, den Versuch, den Bergbau wieder in Gang zu bringen, und leider den fortw&#228;hrenden Kampf des Reiches gegen die Franzosen. Benedikt Gei&#223;er lebte zufrie&#173;den und fand sich wichtig und wichtiger. Er zeigte sich immer mal wieder in Uniform, mit kurzer Wehr und Degen, und prahlte, wie ein Schwede seine Frau bedroht und er diesen erschlagen habe. 74 Jahre wurde er alt und &#252;berlie&#223; doch zu Lebzeiten seinen S&#246;hnen nicht den Hof, nur lehens&#173;weise. Von Maria war nie mehr die Rede. Sie blieb ver&#173;schwunden, und sie verschwand auch bald aus dem Ged&#228;cht&#173;nis der Leute.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn aber in den dunklen Wintern&#228;chten, wenn der Schnee alle Ger&#228;usche d&#228;mpfte, in der abgelegenen Hofs&#173;grunder Welt doch die Geschichten zur Neige gingen, dann geschah es noch auf einigen H&#246;fen, wie das Aufflackern des Kien&#173;spans, dass man sich geheimnisvoll zuraunte: Gell, 's Marie&#173;le isch mit d'm Kindle ins Bergwerk gange.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Schniederlihof jedoch, dort gestand man sich noch lange, wenn in stillen N&#228;chten kein Wind ging und im Haus alles ruhig atmete, Mensch wie Tier, man habe es im Berg klopfen geh&#246;rt, leise pochend, eins zwei drei, eins zwei drei, manchmal stundenlang. Und alle wussten: Das ist wieder die Marie. Sie tanzt mit dem Kind und ihrem Baumgart&#173;ner.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#169; Andreas Venzke&lt;br class='autobr' /&gt;
Februar 2024&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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		<title>Der zivilisatorische Fortschritt</title>
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		<dc:language>de</dc:language>
		<dc:creator>Andreas Venzke</dc:creator>



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&lt;p&gt;Man wacht auf und muss erst mal auf dem Smartphone schauen, ob China Taiwan angegriffen, Bayern M&#252;nchen seinen Trainer entlassen oder die X-Aktie, in die man nach langem Zaudern doch investiert hat, weil man im Leben auch mal was wagen muss, &#252;ber Nacht weiter an Wert gewonnen hat. Das checkt man den ganzen Tag &#252;ber immer mal wieder ab. &lt;br class='autobr' /&gt;
Man wacht auf und denkt an den einen der beiden H&#228;hne. Der ist ein halbes Jahr alt und wird heute geschlachtet. Das ist keine sch&#246;ne Arbeit, besonders nicht (&#8230;)&lt;/p&gt;


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&lt;a href="https://andreas-venzke.de/schniederlihof-46/" rel="directory"&gt;Schniederlihof&lt;/a&gt;


		</description>


 <content:encoded>&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;Man wacht auf und muss erst mal auf dem Smartphone schauen, ob China Taiwan angegriffen, Bayern M&#252;nchen seinen Trainer entlassen oder die X-Aktie, in die man nach langem Zaudern doch investiert hat, weil man im Leben auch mal was wagen muss, &#252;ber Nacht weiter an Wert gewonnen hat. Das checkt man den ganzen Tag &#252;ber immer mal wieder ab.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Man wacht auf und denkt an den einen der beiden H&#228;hne. Der ist ein halbes Jahr alt und wird heute geschlachtet. Das ist keine sch&#246;ne Arbeit, besonders nicht das Rupfen und Ausnehmen. Aber zum Abend (z'Obe) wird es dann, und auch morgen und &#252;bermorgen, eine herrlich schmeckende Suppe geben. Alles andere, wie das Buttern, das Backen, das Beten, ist heute kaum einen Gedanken wert.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man geht nach dem Aufstehen ins Bad, setzt sich (auch als Mann) auf die Klobrille und schlurft danach in die K&#252;che, wo man sich per Knopfdruck einen Kaffee macht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Man geht nach dem Aufstehen zum Herd und findet zum Feueranmachen wirklich noch ein wenig Glut in der Asche. Dann brunzt man, je nach Laune, Wetter und Jahreszeit, drau&#223;en oder im Stall, trinkt ein Glas Wasser und melkt die K&#252;he und Ziegen.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man geht zum K&#252;hlschrank und nimmt sich sein gesundes und super einfach zubereitetes Fr&#252;hst&#252;ck, heute mal in Soja- oder Kokos-, zur Not auch in Hafermilch eingelegte Chiasamen, reich an Mineralien und Omega-3-Fetts&#228;uren, verfeinert mit Ahornsirup, jedoch nur vom Typ A, am besten sogar AA vom ersten Anzapfen, zerdr&#252;ckten Bananen und dazu Kakao oder auch original Vanille-Extrakt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Man geht im Sommer nach dem Melken zum ersten Fr&#252;hst&#252;ck (z'Morge). Das wird aus einer Sch&#252;ssel gemeinsam gel&#246;ffelt und besteht meist aus Mehlsuppe oder Haferbrei (Habermus), gesottenen Erd&#228;pfeln und entrahmter Milch. Im Winter muss das Melken warten, bis bei Sonnenaufgang das erste Licht in den Stall f&#228;llt.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man tritt im Winter nach schneereicher Nacht vor das Haus, und alle Stra&#223;en sind ger&#228;umt, nur der Fu&#223;weg noch nicht, weil die Hausverwaltung mal wieder ihren Aufgaben nicht nachkommt und alle Nachbarn meinen, das bisschen Schnee w&#252;rde sowieso schnell wegschmelzen.&lt;/p&gt;
&lt;div class='spip_document_242 spip_document spip_documents spip_document_image spip_documents_right spip_document_right'&gt;
&lt;figure class=&#034;spip_doc_inner&#034;&gt; &lt;img src='https://andreas-venzke.de/sites/venzke/local/cache-vignettes/L250xH166/a-schneeschuhe-web-250-f639f.jpg?1712132439' width='250' height='166' alt='' /&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Man tritt nach schneereicher Nacht vor das Haus. Alle Wege sind tief von Schnee bedeckt. Von dem vielen kalten Wei&#223; geht eine seltsame Ruhe aus, wie Schutz und Gefahr zugleich. Man bleibt im Haus. Wer doch unterwegs sein muss, kommt gut mit Schneeschuhen oder, ab den 1890er Jahren, auf Skiern vorw&#228;rts.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man schaut im Sommer auf dem Smartphone nach dem Wetter und wei&#223;, dass es leider bald regnen wird und man dann nicht Fahrrad fahren kann und die Stra&#223;enbahn nehmen muss, oder sogar das Auto.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Man schaut nach Federwolken am Himmel und nach dem Barometer und nach dem Flug der Schwalben und wei&#223;, dass es leider bald regnen wird und man dann wieder nicht mit der Heuernte beginnen kann.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man geht an einem normalen Arbeitstag, sommers wie winters, zur Stra&#223;enbahnhaltestelle und gr&#252;&#223;t dort niemanden, auch nicht auf dem Weg dorthin, besonders nicht die bl&#246;de Nachbarin.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Man geht sommers an jedem Tag fr&#252;hmorgens mit der Sense zum nahen Feld, um Klee zu m&#228;hen, und begr&#252;&#223;t jeden auf dem Weg, wenn &#252;berhaupt jemand unterwegs ist. Wenn man den Nachbarn trifft, erinnert man ihn kurz daran, dass er das Quellwasser, wie von dem Richter bestimmt, erst n&#228;chste Woche wieder f&#252;r seine Weiden benutzen darf.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div class='spip_document_243 spip_document spip_documents spip_document_image spip_documents_right spip_document_right'&gt;
&lt;figure class=&#034;spip_doc_inner&#034;&gt; &lt;img src='https://andreas-venzke.de/sites/venzke/local/cache-vignettes/L250xH377/b-sagen-web-250-9fc2a.jpg?1712132439' width='250' height='377' alt='' /&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Man f&#228;hrt winters nach Fernsehen oder Wirtschaft und einer unruhigen, wieder mal enthaltsamen Nacht mit anderen, fremden Arbeitern in den Wald und f&#228;llt von den markierten B&#228;umen, darunter auch vielen alten, noch gesunden Fichten, einen nach dem anderen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Man geht bei abnehmendem Mond winters nach bewusst enthaltsamer Nacht mit Axt, Keil und Baums&#228;ge in den Wald und f&#228;llt mit den anderen Hofbauern einen Baum, den man dann zers&#228;gt. Als Holzf&#228;ller ist man ausgeschlafen und gerade von allen Frauen rein, damit das Holz nicht wurmstichig wird.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man hat sich beim Hochheben der Kiste Bier einen Bruch gehoben und l&#228;sst sich auf Dr&#228;ngen der Frau von ihr zum Krankenhaus fahren, wo sie alles viel zu umst&#228;ndlich mit den &#196;rzten bespricht, die einem dann aber den Bauchraum schnell wieder verschlie&#223;en.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Man hat sich beim Anheben des Heuwagens einen Bruch gehoben. Fortan muss man mit einem Bruchband leben.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man nimmt sein Smartphone, klickt auf seine Bankverbindung und stellt mit Erschrecken fest, dass in den letzten Tagen nur abgebucht wurde, Miete, Strom, Hauskosten, Telefon, Steuervorauszahlung, Kontogeb&#252;hren, Lebensversicherung, Hausratversicherung, Haftpflichtversicherung, Autoversicherung, schon wieder teurer, obwohl kein Unfall, seit Jahren nicht, Rechtschutzversicherung, Zahnversicherung, Kreditkartenbelastung, Zeitungsabo, obwohl man das schon lange k&#252;ndigen will, M&#252;llgeb&#252;hren, die ETF-Sparrate f&#252;r das Kind, Rundfunkbeitrag, wie die das nennen, den man ja leider nicht k&#252;ndigen kann, Kfz-Steuer, Handygeb&#252;hr, und dass das Konto im Minus ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Man geht zu seinem Geldversteck und legt wieder einige Batzen hinein. Einmal im Jahr fordert das Kloster als Grundherr ein paar Schilling und dazu eine Fasnachtshenne als Bodenzins.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man fliegt in den Ferien mit seinen Kindern nach Bangkok, von dort weiter an viele sch&#246;ne Orte in Indonesien, wo man Elefanten streicheln, mit Mantarochen tauchen und die Gastfreundschaft der lustigen kleinen Leute genie&#223;en kann. So k&#246;nnen die Kinder schon fr&#252;h etwas &#252;ber die Sch&#246;nheit, Vielfalt und Einzigartigkeit der Welt erfahren, die leider durch uns Menschen so bedroht ist. Den Hinweis darauf, dass die Reise pro Person zu einem CO2-Aussto&#223; von 5000 kg f&#252;hrt, w&#228;hrend ein klimavertr&#228;gliches Jahresbudget eines Menschen 2300 kg CO2 betr&#228;gt und beispielsweise ein Kenianer im Schnitt 330 kg CO2 im Jahr verbraucht, verbittet man sich als &#252;bergriffig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Man tritt zur Verlobungsfeier der Tochter eine Reise bis hinab ins ferne M&#252;nstertal an. Dass der Anteil an der Gro&#223;en Zehrung mit dem Verkauf vieler vieler B&#228;ume bezahlt wurde, die nur noch in weiter Entfernung gef&#228;llt werden k&#246;nnen, muss man keinem erz&#228;hlen. Und dass eine Fichte in hundert Jahren Wachstum die enorme Menge von 2500 kg CO2 bindet, h&#228;tte damals so wenig interessiert wie heute.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man geht aus dem Haus und hat sorgf&#228;ltig darauf geachtet, dass alle Fenster und T&#252;ren verschlossen sind. Die Haust&#252;r schlie&#223;t man besonders sorgf&#228;ltig ab und kontrolliert auf dem Smartphone, ob darauf das Bild der &#220;berwachungskamera erscheint.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Man geht aus dem Haus und zieht die Haust&#252;r zu.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man macht alle drei oder vier Tage den Einkauf, manchmal, wenn man Zeit hat, gern auch &#246;fter, setzt sich ins Auto und f&#228;hrt all die L&#228;den an, wo es Fleisch, Butter und Milch jeweils am g&#252;nstigsten gibt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Man macht einmal im Monat den Einkauf und geht mit dem Rucksack einen oder zehn Kilometer in den n&#228;chsten Laden. Dort gibt es Mehl, Kernseife und Streichh&#246;lzer zu einem festen Preis.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man ist nicht zuhause, als der Akku des E-Bikes durchgeht, der Rauchmelder zwar anschl&#228;gt, aber niemand ihn h&#246;rt, und das Haus zu brennen anf&#228;ngt. Die Feuerwehr ist umgehend vor Ort und l&#246;scht den Brand mit so viel Wasser, dass der Keller volll&#228;uft. Den gesamten Schaden &#252;bernimmt die Versicherung, die einem leider nicht die selbstgemalten Aquarelle ersetzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Man ist zuhause, als der Schornstein, den man beh&#246;rdlicherseits einbauen musste, zu brennen anf&#228;ngt. Das Feuer breitet sich rasend schnell aus und ist unl&#246;schbar. Der ganze Hof brennt nieder. Alle im Dorf helfen beim Wiederaufbau.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div class='spip_document_238 spip_document spip_documents spip_document_image spip_documents_center spip_document_center'&gt;
&lt;figure class=&#034;spip_doc_inner&#034;&gt; &lt;a href='https://andreas-venzke.de/sites/venzke/IMG/jpg/d-img_20230825_143610.jpg' class=&#034;spip_doc_lien mediabox&#034; type=&#034;image/jpeg&#034;&gt; &lt;img src='https://andreas-venzke.de/sites/venzke/local/cache-vignettes/L500xH347/d-img_20230825_143610-65fcc.jpg?1712131494' width='500' height='347' alt='' /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man hat starke Zahnschmerzen, f&#228;hrt zu einem Zahnarzt und l&#228;sst sich als Notfall behandeln. Danach l&#228;sst man sich krankschreiben und legt sich mit einem Schmerzmittel ins Bett.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Man hat starke Zahnschmerzen. Man ruckelt wieder mal an dem entz&#252;ndeten Zahn und ist froh, wenn man ihn endlich herausbrechen kann. Danach sp&#252;lt man den Mund mit einem gro&#223;en Schluck Kirschwasser aus und macht weiter Schindeln am Schniedesel.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man sp&#252;rt den Trieb des Mannes und weist ihn von sich, wenn er macht, wie es einem nicht gef&#228;llt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Man sp&#252;rt den Trieb des Mannes und l&#228;sst sich den Rock von hinten hochheben. Man erduldet, was der Hausherr dann mit einem macht.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man kann selbst entscheiden, wann man Kinder haben m&#246;chte, und man kann sogar entscheiden, keine Kinder haben zu wollen, weil einem die Kindererziehung viel zu nervenaufreibend erscheint und man stattdessen lieber dreimal mehr im Jahr Urlaub macht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Man kann nicht selbst entscheiden, wann und ob man &#252;berhaupt Kinder m&#246;chte. Kinder entstehen von Natur aus und sind wichtig f&#252;r das &#220;berleben der Eltern im Alter.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man l&#228;uft von der Kirche in Hofsgrund, wo man ausnahmsweise mal parkt, fast einen ganzen Kilometer bis zum Schniederlihof und hat sich so verausgabt, dass man am Kiosk zur St&#228;rkung erst einmal zu essen und trinken bestellt. Leider muss man noch anstehen, kann nicht mit Karte bezahlen, und das Weizenbier ist auch aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Man l&#228;uft als Bauer oder B&#228;uerin mit der Kr&#228;tze voller K&#228;sle nach Freiburg, verkauft diese auf dem M&#252;nsterplatz und l&#228;uft am Abend mit der Kr&#228;tze voller Mehl, Zucker und Salz zur&#252;ck zum Schniederlihof. In der Nacht kommt man dort an, nach &#252;ber 30 km Fu&#223;marsch mit 1000 m H&#246;henunterschied. Man freut sich, dass in der K&#252;che noch altes Brot und frische Milch zu finden ist.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man macht zu Mittag f&#252;r die Familie Essen, kocht daf&#252;r 500 Gramm Spaghetti, d&#252;nstet eine halbe Zwiebel und eine Knoblauchzehe, gibt passierte Tomaten dazu, stellt noch fertig geriebenen Parmesan auf den Tisch, serviert in zehn Minuten, w&#228;hrend man noch die Nachrichten auf dem Smartphone checkt, und steckt danach einen Pappkarton mit Sichtfenster, eine innen beschichtete Konservendose und einen Plastikbeutel in den Gelben Sack. Die Zwiebel- und Knoblauchschalen und was die Kinder wieder nicht gegessen haben, wirft man in den Biom&#252;ll. Man verh&#228;lt sich umweltbewusst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Man kocht z'Middag einen gro&#223;en Topf Pellkartoffeln (Gschwelldi) und serviert die mit Butter, K&#228;sle und Kraut. &#220;brig bleiben nur Kartoffelschalen. Die kriegt das Schwein.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div class='spip_document_245 spip_document spip_documents spip_document_image spip_documents_right spip_document_right'&gt;
&lt;figure class=&#034;spip_doc_inner&#034;&gt; &lt;img src='https://andreas-venzke.de/sites/venzke/local/cache-vignettes/L250xH266/f-dsc_4588-web-250-27342.jpg?1712133024' width='250' height='266' alt='' /&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Man muss mal, also mal gro&#223;, das gro&#223;e Gesch&#228;ft machen, austreten, die Notdurft verrichten, mal verschwinden &#8230; und sp&#252;lt danach seine F&#228;kalien mit Wasser auf Knopfdruck in ein Kanalsystem, das in einem viele Kilometer entfernten Kl&#228;rwerk m&#252;ndet, wo aus allem, was dort ankommt, fast wieder reines Trinkwasser gewonnen wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Man muss schei&#223;en oder kacken. Das macht man, je nach Laune, Wetter und Jahreszeit, entweder auf der Wiese, im Stall oder in den K&#252;bel, den man als D&#252;nger &#252;ber dem Misthaufen entleert, sp&#228;ter auch im Stillen &#214;rtchen.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man will irgendeine Musik h&#246;ren, klickt sie auf dem Smartphone an und h&#246;rt sie mit Ohrh&#246;rer in der Familie. Der gibt man zu verstehen, dass man trotzdem versteht, was gesprochen wird &#8211; wenn gesprochen wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Man spielt mit der Familie auf dem eigenen Instrument die Lieder, die alle seit jeher spielen.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div class='spip_document_244 spip_document spip_documents spip_document_image spip_documents_right spip_document_right'&gt;
&lt;figure class=&#034;spip_doc_inner&#034;&gt; &lt;img src='https://andreas-venzke.de/sites/venzke/local/cache-vignettes/L250xH316/f-kienspan-2-web-250-d002d.jpg?1712132647' width='250' height='316' alt='' /&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Man dr&#252;ckt egal wo im Haus auf einen Schalter, und das Licht geht an, das einem aber viel zu kalt vorkommt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Man nimmt einen neuen Kienspan, entz&#252;ndet den entweder am gerade erl&#246;schenden Kienspan oder an der Glut im K&#252;chenherd und hat wieder f&#252;r zehn Minuten (ein) rauchendes Licht.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man geht zu einer Hochzeit, und am Abend, man glaubt es nicht, besaufen sich einige G&#228;ste regelrecht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Man geht zu einer Hochzeit, und alle besaufen sich, von morgens bis abends.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man stellt fest, dass die Oma nicht mehr allein leben kann und gibt sie in ein viel zu teures Altersheim, das leider auch &#8211; weil nicht nur unser Gesundheitssystem heruntergewirtschaftet worden ist &#8211; die eigenen Ersparnisse aufbraucht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Man vereinbart mit der noch r&#252;stigen Oma ein Leibgeding. Sie &#252;bergibt den Hof an den j&#252;ngsten Sohn. Der muss sie daf&#252;r lebensl&#228;nglich in Speise und Trank in gesunden und kranken Tagen in Kalt und Warm erhalten.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man streitet seit Jahren mit den Nachbarn, weil von deren Baum die mickrigen und wurmstichigen &#196;pfel und dann noch das Laub in den eigenen Garten fallen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Man streitet seit Jahren mit den Nachbarn, weil die heimlich, man wei&#223; nicht wie, das Quellwasser aus dem Berg auf die eigenen Weiden und Matten leiten.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div class='spip_document_246 spip_document spip_documents spip_document_image spip_documents_left spip_document_left'&gt;
&lt;figure class=&#034;spip_doc_inner&#034;&gt; &lt;img src='https://andreas-venzke.de/sites/venzke/local/cache-vignettes/L250xH204/g-dsc_4586-web-250-ba184.jpg?1712133024' width='250' height='204' alt='' /&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Man bringt die kranke Katze zum Tierarzt, der bei dem alten Tier eine chronische Niereninsuffizienz feststellt. Mit Blick auf seine bescheidenen Eink&#252;nfte offeriert der Arzt der weinenden Halterin, die sofort sein ganzes Vertrauen gewinnt, eine Bluttransfusion. Sie schreibt deswegen in den Sozialen Medien: &#8222;An alle KatzenbesitzerInnen!!! Es wird sehr dringend nach Blutspenden f&#252;r die Katze Mia gesucht. Ihre Blutgruppe: A. Handy: xxx xxx xxx xxx. Bitte umgehend melden!&#8220;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Man l&#228;sst die kranke Katze in Ruhe und tut ihr nichts. Eines Tages ist sie nicht mehr da.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man kommt im Winter abends aus dem Fitness-Studio, wo man sich seit Tagen qu&#228;lt. Trotzdem schmerzt weiterhin der R&#252;cken, und man fragt sich, warum man deshalb so geplagt ist. Die Kollegen und Kolleginnen haben zwar auch alle R&#252;cken, aber noch keiner hatte einen Bandscheibenvorfall.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Man kommt im Winter bei Dunkelheit aus dem Bergwerk, wo man das erzhaltige und taube Gestein aus den Stollen r&#228;umt. Es schmerzt der R&#252;cken, und man freut sich, wenn man sich an der frischen Luft wieder richtig aufrichten kann. Man geht aber schon ganz krumm.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man setzt sich als Frau aufs Sofa und sucht auf dem Smartphone nach einer h&#252;bschen neuen Jacke. Nach einer Stunde bestellt man gleich mehrere, die alle nach Hause geliefert werden. Die beste wird man behalten und die &#252;brigen zur&#252;ckgeben, die eingesammelt, zu einer Abfallzentrale transportiert und dort vernichtet werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Man setzt sich als Frau im Sp&#228;therbst abends ans Spinnrad. Die gesponnene Wolle dreht sich wie von Geisterhand als Faden auf die Spule, w&#228;hrend man selbst erz&#228;hlt oder den M&#228;nnern zuh&#246;rt, die sich am Ofen faul hingestreckt haben. Die in Wochen versponnene Wolle wird dann hoffentlich f&#252;r eine neue warme Jacke reichen.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man geht ins Bett, liest als Frau noch in einem Liebesroman, studiert als Mann noch auf dem Tablet die Fu&#223;ballnachrichten, macht dann das Licht aus und w&#228;lzt sich herum und kann nicht einschlafen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Man geht ins Bett, l&#228;sst den Kopf vorsichtig auf das kalte, eiskalte oder gefrorene Kissen sinken und schl&#228;ft gleich ein.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
		</content:encoded>


		

	</item>
<item xml:lang="de">
		<title>Eine andere Zeit</title>
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		<dc:creator>Andreas Venzke</dc:creator>



		<description>
&lt;p&gt;In der guten Stube h&#228;ngt neben der T&#252;r zum Schlafzimmer rechts eine alte Uhr. Sie hat nicht notwendigerweise mit dem Schniederlihof zu tun, aber sie passt in Raum und Zeit. Die Uhr ist nicht nur handgemacht, sondern im Ganzen aus Holz gefertigt &#8211; bis auf ein Teil: Einen faustgro&#223;en Stein als Speicher der potentiellen Energie. &lt;br class='autobr' /&gt;
Was wohl, von dem Stein mal abgesehen, das Besondere an dieser Uhr sei, fragt der Verwalter des Hofs auf einer seiner F&#252;hrungen rhetorisch in die Runde, und eine (&#8230;)&lt;/p&gt;


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&lt;a href="https://andreas-venzke.de/schniederlihof-46/" rel="directory"&gt;Schniederlihof&lt;/a&gt;


		</description>


 <content:encoded>&lt;img src='https://andreas-venzke.de/sites/venzke/local/cache-vignettes/L150xH100/waagbalkenuhr-2-2-5cf16.jpg?1706108676' class='spip_logo spip_logo_right' width='150' height='100' alt=&#034;&#034; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;In der guten Stube h&#228;ngt neben der T&#252;r zum Schlafzimmer rechts eine alte Uhr. Sie hat nicht notwendigerweise mit dem Schniederlihof zu tun, aber sie passt in Raum und Zeit. Die Uhr ist nicht nur handgemacht, sondern im Ganzen aus Holz gefertigt &#8211; bis auf ein Teil: Einen faustgro&#223;en Stein als Speicher der potentiellen Energie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was wohl, von dem Stein mal abgesehen, das Besondere an dieser Uhr sei, fragt der Verwalter des Hofs auf einer seiner F&#252;hrungen rhetorisch in die Runde, und eine junge Frau verweist auf die Ziffernbl&#228;tter. Das sind r&#246;mische Zeichen, erf&#228;hrt sie, wie es auf solchen alten Uhren &#252;blich war, sogar mit vier Strichen f&#252;r die 4, obwohl das eigentlich als ein Strich vor einem V geschrieben sein m&#252;sste. Aber auch das sei &#252;blich gewesen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sonst? Ja, die Uhr hat oben einen Balken, der hin und her schwingt, genannt die Waag, die einen gleichm&#228;&#223;igen Gang erzeugt. Daher ihr Name: Waagbalkenuhr. Aber wie sie genau funktioniere, sagt der Verwalter, wisse er leider nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und au&#223;erdem? Die Uhr hat, sagt endlich ein Kind, das in diesen digital mobil degenerierten Zeiten tats&#228;chlich gespannt zuh&#246;rt, nur einen Zeiger.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So ist es, best&#228;tigt der Verwalter, sie hat nur einen Zeiger &#8211; genauso wie die gro&#223;e Uhr am Freiburger M&#252;nster, die f&#252;r die ganze Stadt die Zeit vorgab.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er verliert sich nun in einigen Ausf&#252;hrungen, schon um wirklich einmal Ruhe und sogar Stille herzustellen. Denn so eine Uhr erf&#252;llt einen Raum mit einer ganz besonderen Kraft. Wenn man auf das Ticken h&#246;re, sagt er, dann entspricht es fast unserem Herzschlag, dem in Ruhe. Z&#228;hlen Sie einmal mit!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie k&#246;nnte das Ticken einer Uhr im Raum nicht ertragen, platzt es da laut aus einer Frau heraus.&lt;br class='autobr' /&gt;
Wie um die Stille zu verteidigen, sagt der Verwalter mit ged&#228;mpfter Stimme: Sind wir nicht mit dem Ticken einer Uhr gro&#223;geworden, steckt das nicht nat&#252;rlich in uns drin? Sogar das Schlagen einer Standuhr nehme man irgendwann nur noch sozusagen nebenher wahr, oder im Unterbewusstsein. Auch im Schlaf st&#246;re es eigentlich nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als sich die Frau dagegen geradezu kreischend wehrt, also, da k&#246;nnte sie kein Auge zumachen, das w&#252;rde ihr so auf die Nerven gehen, sie w&#252;rde sofort das Pendel anhalten, versucht der Verwalter zu erkl&#228;ren, wie so eine Uhr ein Ausdruck der Zeit gewesen sei, dass die Menschen n&#228;mlich noch anders getaktet waren, dass &#8222;Minuten&#8220; im Leben der allgemeinen Bev&#246;lkerung gar nicht vorkamen, geschweige &#8222;Sekunden&#8220; &#8211; da kommt eine Besucherin in die gute Stube gest&#252;rmt und ruft: &#8222;Schnell, wir m&#252;ssen auf den n&#228;chsten Bus, um 14.58!&#8220;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das passt zum Thema wie die Faust aufs Auge, denkt sich der Verwalter, sagt es aber nicht, zumal die Frau noch eine Bewegung macht, die es in einiger Zeit vielleicht gar nicht mehr geben wird. Sie pocht mit dem Zeigefinger auf die Oberseite ihres Handgelenks. Doch da sind alle Besucher schon aufgestanden, bereit zum Abmarsch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als sich der Raum geleert hat, atmet der Verwalter in aller Ruhe tief durch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#169; Andreas Venzke&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>
<item xml:lang="de">
		<title>Schniederlihofvesperst&#252;bli</title>
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		<dc:language>de</dc:language>
		<dc:creator>Andreas Venzke</dc:creator>



		<description>
&lt;p&gt;Zum Schniederlihof geh&#246;rt auch ein Kiosk, wie so etwas ganz amtlich hei&#223;t. Dort darf ich den G&#228;sten eine Kleinigkeit zu essen und trinken anbieten. &lt;br class='autobr' /&gt;
Dieses Vesperst&#252;bli l&#228;uft unabh&#228;ngig vom Museum und geht auf meine Tasche und mein Tun. Es hat ge&#246;ffnet, wenn das Museum ge&#246;ffnet hat, also von Mai bis Oktober, immer am Wochenende und Feiertags, und ich bitte dann um Geduld, falls ich allein auf dem Hof bin und gerade eine F&#252;hrung mache. &lt;br class='autobr' /&gt;
Doch beim Vesperst&#252;bli erlaube ich mir, auch unter der (&#8230;)&lt;/p&gt;


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&lt;a href="https://andreas-venzke.de/schniederlihof-46/" rel="directory"&gt;Schniederlihof&lt;/a&gt;


		</description>


 <content:encoded>&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;Zum Schniederlihof geh&#246;rt auch ein Kiosk, wie so etwas ganz amtlich hei&#223;t. Dort darf ich den G&#228;sten eine Kleinigkeit zu essen und trinken anbieten.&lt;/p&gt;
&lt;div class='spip_document_221 spip_document spip_documents spip_document_image spip_documents_right spip_document_right'&gt;
&lt;figure class=&#034;spip_doc_inner&#034;&gt; &lt;img src='https://andreas-venzke.de/sites/venzke/local/cache-vignettes/L250xH334/img_20231220_160202-klein-klein-215f2.jpg?1703165586' width='250' height='334' alt='' /&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Dieses Vesperst&#252;bli l&#228;uft unabh&#228;ngig vom Museum und geht auf meine Tasche und mein Tun. Es hat ge&#246;ffnet, wenn das Museum ge&#246;ffnet hat, also von Mai bis Oktober, immer am Wochenende und Feiertags, und ich bitte dann um Geduld, falls ich allein auf dem Hof bin und gerade eine F&#252;hrung mache.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch beim Vesperst&#252;bli erlaube ich mir, auch unter der Woche zu &#246;ffnen, wenn nur das Wetter mitmacht. Es h&#228;ngt dann ein Schild drau&#223;en, &#034;&lt;i&gt;s Vesperst&#252;ebli h&#228;t uf&lt;/i&gt;&#034;, neben einer Glocke, und wenn ich die l&#228;uten h&#246;re, eile ich herbei.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 class=&#034;spip&#034;&gt;Das ist die Preisliste:&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Etwas gegen den allgemeinen Durst&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mineralwasser, Glas	, 0,2 l 1,00 &#8364;&lt;br class='autobr' /&gt;
Apfelsaftschorle, naturtr&#252;b, Glas, 0,2 l 2,00 &#8364;&lt;br class='autobr' /&gt;
Coca-Cola oder Fanta, 0,33 l 3,00 &#8364;&lt;br class='autobr' /&gt;
Bier oder Hefeweizen, alkoholfrei, 0,5 l 3,50 &#8364;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Etwas gegen den speziellen Durst&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wei&#223;weinschorle, Glas, 0,2 l 3,00 &#8364;&lt;br class='autobr' /&gt;
Bier, 0,33 l 3,00 &#8364;&lt;br class='autobr' /&gt;
Radler, 0,33 l 3,00 &#8364;&lt;br class='autobr' /&gt;
Radler, 0,5 l 3,50 &#8364;&lt;br class='autobr' /&gt;
Bier oder Hefeweizen, 0,5 l 4,00 &#8364;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Etwas gegen den speziellen, gehobenen Durst&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Obstler (Apfel oder Birne), 2 cl 2,50 &#8364;&lt;br class='autobr' /&gt;
Gutedel, trocken, 0,2 l 4,00 &#8364;&lt;br class='autobr' /&gt;
Sp&#228;tburgunder, 0,2 l 4,50 &#8364;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Etwas gegen den gr&#246;&#223;ten Hunger&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Butterbrot 2,50 &#8364;&lt;br class='autobr' /&gt;
Kalte Platte mit guter Scheibe Brot, Butter, Hartk&#228;se&lt;br class='autobr' /&gt;
oder Hartwurst oder Speck, dazu etwas &#8222;Gr&#252;nes&#8220; 6,00 &#8364;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Etwas gegen die abzusehende Unterzuckerung&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tasse Kaffee oder Tee (schwarz oder fruchtig) 2,00 &#8364;&lt;br class='autobr' /&gt;
St&#252;ck Kuchen 3,50 &#8364;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Etwas gegen quengelnde Kinder&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kinder-Riegel 0,50 &#8364;&lt;br class='autobr' /&gt;
Hanuta 1,00 &#8364;&lt;br class='autobr' /&gt;
Haribo Goldb&#228;ren 2,50 &#8364;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
		</content:encoded>


		

	</item>
<item xml:lang="de">
		<title>Was f&#252;r ein Abenteuer!</title>
		<link>https://andreas-venzke.de/schniederlihof-46/article/was-fur-ein-abenteuer</link>
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		<dc:date>2024-01-24T14:12:50Z</dc:date>
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		<dc:language>de</dc:language>
		<dc:creator>Andreas Venzke</dc:creator>



		<description>
&lt;p&gt;Was waren das nur f&#252;r Zeiten, vor &#252;ber vier Jahrhunderten, im Jahr 1593? Was haben die Menschen damals geleistet? Was waren das f&#252;r Menschen? Waren die anders als wir heute? So viele Fragen! &lt;br class='autobr' /&gt;
Das Gel&#228;nde am Schniederlihof ist steil abfallend. Es gibt keine ebene Fl&#228;che. Aber ein Wolff Schneller hatte sich vorgenommen, dort oben, auf &#252;ber tausend Metern H&#246;he, wo kein Getreide w&#228;chst, wo der Winter ein halbes Jahr dauern kann, wo es nur Fu&#223;pfade hinunter nach Freiburg gab, ein Haus zu bauen. (&#8230;)&lt;/p&gt;


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&lt;a href="https://andreas-venzke.de/schniederlihof-46/" rel="directory"&gt;Schniederlihof&lt;/a&gt;


		</description>


 <content:encoded>&lt;img src='https://andreas-venzke.de/sites/venzke/local/cache-vignettes/L150xH100/wolff_schneller-2-2-d2a04.jpg?1706108669' class='spip_logo spip_logo_right' width='150' height='100' alt=&#034;&#034; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;Was waren das nur f&#252;r Zeiten, vor &#252;ber vier Jahrhunderten, im Jahr 1593? Was haben die Menschen damals geleistet? Was &lt;i&gt;waren&lt;/i&gt; das f&#252;r Menschen? Waren die anders als wir heute? So viele Fragen!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Gel&#228;nde am Schniederlihof ist steil abfallend. Es gibt keine ebene Fl&#228;che. Aber ein Wolff Schneller hatte sich vorgenommen, dort oben, auf &#252;ber tausend Metern H&#246;he, wo kein Getreide w&#228;chst, wo der Winter ein halbes Jahr dauern kann, wo es nur Fu&#223;pfade hinunter nach Freiburg gab, ein Haus zu bauen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie gro&#223; muss die Not gewesen sein, sich auf ein solches Abenteuer einzulassen? Oder muss man so denken: Wie gro&#223; war die handwerkliche Kunst, so etwas in die Tat umsetzen zu k&#246;nnen!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Silberbergbau am Schauinsland brachte nicht mehr viel ein. Die oberfl&#228;chlichen Erzlager in Hofsgrund waren fast ausgebeutet, und die Entdeckung Amerikas hundert Jahre zuvor hatte Europa mit Edelmetall geradezu &#252;berschwemmt. Es blieb hier oben die Landwirtschaft, die nur auf einer Pflanze beruhen konnte: Gras, das die K&#252;he in Milch verwandeln. Und es war ein Platz geblieben, der zu den glorreichen Zeiten geh&#246;rte, als Freiburg mit dem Silber aus dem Schauinsland zu so viel Wohlstand gelangt war, dass seine B&#252;rger auf eigene Kosten eine riesige Kirche bauen konnten, die bis heute stolz aufragt und ihrerseits von der Kunstfertigkeit der Menschen in l&#228;ngst vergangener Zeit spricht. Da setzten Steinmetze in &#252;ber hundert Metern herrlichster H&#246;he dem Turm wirklich die Krone auf!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jener Wolff Schneller entschloss sich also, hier oben in unwirtlicher H&#246;he seine eigene Kunstfertigkeit und die seiner Leute einzusetzen. Was er hatte, war immerhin dieser Platz, ein &#034;Kohlplatz&#034;. Der war wie folgt ausgemessen:&lt;/p&gt;
&lt;div class='spip_document_216 spip_document spip_documents spip_document_image spip_documents_center spip_document_center spip_document_avec_legende' data-legende-len=&#034;68&#034; data-legende-lenx=&#034;xx&#034;
&gt;
&lt;figure class=&#034;spip_doc_inner&#034;&gt; &lt;img src='https://andreas-venzke.de/sites/venzke/local/cache-vignettes/L500xH334/wolff_schneller-3-e4384.jpg?1702824026' width='500' height='334' alt='' /&gt;
&lt;figcaption class='spip_doc_legende'&gt; &lt;div class='spip_doc_titre crayon document-titre-216 '&gt;&lt;strong&gt;Besitzbeschreibung (Renovatio) f&#252;r Wolff Schneller vom 9. 11. 1592
&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt; &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;&#8222;Wolff Schneller, Gibt Von einem&lt;br class='autobr' /&gt;
Newen Au&#223;gesteckten Kohl Platz Am Etzschelbacher&lt;br class='autobr' /&gt;
berg, Zu Oberst ist Im An ein Rotte&lt;br class='autobr' /&gt;
Dannen, ein Lochen geschlagen worden. Von&lt;br class='autobr' /&gt;
derselben bi&#223; An das b&#228;chlin, Vnd Schwartz&lt;br class='autobr' /&gt;
Dannen, Von solcher bi&#223; An ein Kleines Vnd&lt;br class='autobr' /&gt;
Dannlin Herab gegen Georg barttlen Ist&lt;br class='autobr' /&gt;
Vngeuor bey Drey Jauchardt Veldts&lt;br class='autobr' /&gt;
Namblichen Zehen schilling.&#8220;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn der Besitz &#8222;ungef&#228;hr drei Jauchert&#8220; umfasste, auch ein Joch oder Tagwerk genannt, nahm er als Fl&#228;che etwas mehr als 100 mal 100 Meter ein. Drei Jauchert h&#228;tten nicht mehr als eine Kuh ern&#228;hrt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Platz hatte dazu gedient, Holzkohle herzustellen, f&#252;r den Bergbau in Hofsgrund. Die Knappen brauchten die enorme Hitze des Feuers, um das Erz aus dem Gestein zu schmelzen. Nun lohnte sich das fast nicht mehr, was aber f&#252;r Wolff Schneller vielleicht von Vorteil war. Denn es musste zuerst der Platz pr&#228;pariert werden, auf dem der Hof stehen konnte. Eine sprudelnde Quelle zur Wasserversorgung war schon gefunden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als Erstes galt es also, auf der Bergseite weiter den Stein abzutragen, um damit zugleich den Keller zu bauen und eine gro&#223;e ebene Fl&#228;che zu schaffen. Wie lange wurde dazu wohl gepickelt und geschaufelt? Der Berg hier oben besteht aus Gneis, aus h&#228;rtestem Gestein, vor Urzeiten tief unter der Erde zusammengeschmolzen. Die Bergleute, ausger&#252;stet mit Schl&#228;gel und Eisen, waren in den Minen zu jener Zeit immer nur zwei bis drei Zentimeter am Tag vorw&#228;rts gekommen. Wenigstens war unter dem Kohlplatz der Fels schon br&#252;chig und locker. Zugleich musste mit dem Stein auf der Bergseite eine Mauer errichtet werden, um den Hang abzust&#252;tzen. Dort sind Steine verbaut, die wiegen mal eben ein paar Zentner.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn dann der Hausbau endlich beginnen konnte, wie muss man sich das vorstellen? Da mussten Dutzende ganze Fichten herangeschafft werden, wohl an die zehn Klafter Holz. Mit Sicherheit stellten andere Bauern daf&#252;r ihre Zugtiere bereit, vielleicht auch einen Hengst oder einen Wallach, um die wirklich schweren St&#228;mme zu ziehen. Und Schneller und seine Leute hatten einen Ochsen. Musste der dann f&#252;r seine Arbeit wirklich mit dem Leben bezahlen? So hei&#223;t es. Er war nun mal ein Nutztier, und dass man ihn &#252;ber den Winter gebracht h&#228;tte? Das h&#228;tte sich wohl schlicht nicht gelohnt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ob der Ochse vorher noch beim Hausbau geholfen hatte? Das k&#246;nnte man sich vorstellen, denn war der Boden erst bereitet und die Kunstmauer f&#252;r die Trennung von Stube und K&#252;che errichtet, stand die Arbeit der Zimmerleute an. Die hatten schon wochenlang fast alle ben&#246;tigten H&#246;lzer mit S&#228;ge und Beil in Form gebracht. Nat&#252;rlich gingen sie dabei nach Plan vor. Aber ob sie den auf Papier oder im Kopf hatten? Immerhin mussten sie jedes Schwarzwaldhaus an die jeweiligen Bedingungen anpassen, hier insbesondere: F&#252;r Mensch und Tier konnte es nur einen Eingang geben, und zwar auf der Sch&#246;nwetterseite, ausgerichtet nach Osten zum Feldberg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der erste, wichtigste Arbeitsgang war das Aufrichten der Hochs&#228;ulen, ganzer behauener Baumst&#228;mme, die in einem Schwellenrost unten im Boden eingezapft wurden und das ganze Haus tragen. Das muss organisiert gewesen sein wie beim Maibaumaufstellen. Vielleicht war das die letzte Arbeit f&#252;r den Ochsen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dann ging es darum, die &#252;brigen St&#228;nder aufzurichten und in diese alle Pfetten einzupassen, f&#252;r die W&#228;nde und das Dach, m&#246;glichst immer bei ruhigem Wetter, jedenfalls keinem starken Wind, wie er so oft &#252;ber die H&#246;hen des Schauinslands fegt. Schlie&#223;lich konnte die ganze h&#246;lzerne Struktur ausgefacht werden, an den Au&#223;enw&#228;nden mit Kanth&#246;lzern, im Inneren mit Bohlen und Brettern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Endlich stand das Ger&#252;st des Hauses, ein kleines Wunderwerk an Handwerkskunst. Beim Richtfest half dann zum letzten Mal der Ochse. All die Handwerker, von denen die meisten nun anderen Arbeiten nachgingen &#8211; welche St&#252;cke verspeisten sie wohl am liebsten von ihm? Es gab dann jedenfalls ein Riesenfest, ein Schlachtfest.&lt;/p&gt;
&lt;div class='spip_document_224 spip_document spip_documents spip_document_image spip_documents_right spip_document_right spip_document_avec_legende' data-legende-len=&#034;12&#034; data-legende-lenx=&#034;&#034;
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&lt;figure class=&#034;spip_doc_inner&#034;&gt; &lt;img src='https://andreas-venzke.de/sites/venzke/local/cache-vignettes/L250xH166/ochsenkopf-3-a23f7.jpg?1704361412' width='250' height='166' alt='' /&gt;
&lt;figcaption class='spip_doc_legende'&gt; &lt;div class='spip_doc_titre crayon document-titre-224 '&gt;&lt;strong&gt;Ochsenkopf
&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt; &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Den Ochsenkopf legten die Leute zur Seite, kochten ihn bestimmt noch aus, f&#252;r einen Kessel fettige Suppe, damit der Sch&#228;del sauber f&#252;r alle Zeiten zur Verf&#252;gung stehe. Er h&#228;ngt oben in der Tenne, an einer Hochs&#228;ule unter dem First, und hat das Haus nun seit Jahrhunderten gegen D&#228;monen und b&#246;se Geister gesch&#252;tzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was nun noch anstand, war die eint&#246;nigste Arbeit: Das ganze Haus musste mit Schindeln gedeckt werden, immer vier Lagen &#252;bereinander, verbunden mit Holzd&#252;beln, insgesamt an die 35.000 St&#252;ck. Und was f&#252;r eine noch eint&#246;nigere Arbeit war dem vorausgegangen? So viele M&#228;nner mussten sich jeden Tag an den Schniedesel setzen und aus Fichtenst&#228;mmen, in Trommeln ges&#228;gt, Schindeln machen. Wer schnell war, schaffte wohl f&#252;nfzig oder mehr in einer Stunde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Immer galt es, gegen die Zeit zu arbeiten, dass also das Haus stand und dicht war, ehe ab Oktober der Winter mit Schnee und noch mehr Schnee Einzug hielt. In Europa herrschte damals die kleine Eiszeit. In Holland konnten im Winter alle Grachten zum Transport genutzt werden, weil sie zuverl&#228;ssig zugefroren waren. Wie kalt muss es dann oben auf dem Schauinsland gewesen sein, besonders wenn bei Hochdrucklage der d&#252;nne Wind ging, immer bei Minustemperaturen, gef&#252;hlt noch einmal zehn Grad k&#228;lter?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und heute? Wie haben sich die Zeiten gewandelt. Auch heute wird ein Haus in einer Saison gebaut, doch wie anders! Heute wird Beton anger&#252;hrt, und die Zimmermannskunst von ehedem z&#228;hlt fast nicht mehr. Die damit verbundene Zeit galt es zu &#252;berwinden. In den Siebziger Jahren wurde manchmal nur noch eine Bewegung ausgef&#252;hrt, um die ganze alte Kunst zu beenden. Die Feuerwehr stand bereit, wenn der Besitzer seines Hofes ein Streichholz anriss. Was f&#252;r ein unglaubliches Feuer dann zu bestaunen war, gen&#228;hrt von jahrhundertealtem Holz in bester Qualit&#228;t, alles urspr&#252;nglich handbebeilt. Ob einigen da doch kalt ums Herz wurde?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber was f&#252;r ein Abenteuer das wohl gewesen sein muss!&lt;/p&gt;
&lt;div class='spip_document_211 spip_document spip_documents spip_document_image spip_documents_center spip_document_center spip_document_avec_legende' data-legende-len=&#034;260&#034; data-legende-lenx=&#034;xxxx&#034;
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&lt;figure class=&#034;spip_doc_inner&#034;&gt; &lt;a href='https://andreas-venzke.de/sites/venzke/IMG/jpg/steinwasenhof_-_heisser_abriss.jpg' class=&#034;spip_doc_lien mediabox&#034; type=&#034;image/jpeg&#034;&gt; &lt;img src='https://andreas-venzke.de/sites/venzke/local/cache-vignettes/L500xH375/steinwasenhof_-_heisser_abriss-54155.jpg?1702821285' width='500' height='375' alt='' /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption class='spip_doc_legende'&gt; &lt;div class='spip_doc_titre crayon document-titre-211 '&gt;&lt;strong&gt;&#034;Hei&#223;er Abriss&#034; des Steinwasenhofs
&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt; &lt;div class='spip_doc_descriptif crayon document-descriptif-211 '&gt;Der Steinwasenhof auf dem Weg von Oberried zum Notschrei und nach Hofsgrund stammte aus dem Jahr 1626. Er wurde 1972 unter der Aufsicht der Feuerwehr abgebrannt. (Quelle: Dieter Kohlhepp: Schauinsland. Freiburg 1993. S. 73)
&lt;/div&gt; &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&#169; Andreas Venzke&lt;br class='autobr' /&gt;
Januar 2024&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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